Tempel Belur

Eine uralte Karte, die noch die Anfänge von Ebutras im P&P erlebt hat. (den Maßstab bitte ignorieren)

Der gesamte Tempelkomplex ist von einem ca. 10 m breiten Vorplatz umgeben. Dieser ist mit kleinen, farbigen Steinen gepflastert. Die Steine bilden wellengleiche Ornamente und durch ihre besondere Beschaffenheit, was Farbe und Struktur angeht, scheint es als wäre der Tempel von einem Graben mit gefährlicher Strömung umgeben. Dieses Farbenspiel spiegelt sich bei Sonnenschein an der Mauer, die das Tempelinnere vor Blicken schützt, wieder. Sie ist etwa 4 m hoch, weißgetüncht und in ca. 2,50 m Höhe zieht sich ein 1 m hoher, gemeißelter Vlies an ihr entlang. Auf diesem Meisterwerk der Steinmetze ist die Macht Belurs dargestellt: Wetter und Wellen treiben ihr -teils grausames - Spiel mit Mensch und Tier.

Der Eingang ist auf den Großmarkt gerichtet. Er besteht aus einem 5 m breiten, von zwei Säulen mit je 1,5 m Durchmesser, gerahmten Tor. Zusammen mit 4 gleichartigen Säulen tragen sie die Skulptur einer ca. 4 m hohen Wolke. Dieses Tor besitzt keine Vorrichtung, um es zu verschließen, nicht einmal Torflügel.

Dahinter erstreckt sich ein weitläufiger Park. Viele Wege und Pfade führen hindurch. Sie haben unterschiedliche Breiten. Manche sind mit Kies ausgestreut und sauber gerahmt, andere aus festgestampften Lehm, wieder andere bestehen aus Sand. Sie führen vorbei an Opferschalen, Ruheplätzen aus den unterschiedlichsten Materialien und einigen großen Darstellungen der Macht Belurs. Schließlich führt ein Weg zum Wohnkomplex der Priester.

Um einen Innenhof herum sind die Tempelräume angeordnet und vom Park durch eine Mauer getrennt. Außer ihnen und dem Säulenrundgang vor ihnen gibt es keinen Platz im ganzen Tempel, von dem aus man den Himmel nicht sehen kann. Den Innenhof trockenen Fußes zu überqueren, ist nahezu unmöglich. Er ist größtenteils von Wasser bedeckt. Der Grund der Wasserfläche ist nicht immer zu erkennen. Jeden Morgen versammeln sich die Priester und Novizen unter dem Säulengang und preisen von dort aus Belur.

a) ein mächtiger Baum, der fast 20 m hoch ist, liegt entwurzelt am Boden. Äste sind gebrochen und die vertrockneten Wurzeln recken sich wie Knochenfinger in den Himmel. An seinen Zweigen aber grünt es weiter.

b) die Knochen einiger Tiere (2 Kühe) bleichen auf sandigem Hügel in der Sonne.

c) mit zerschmettertem Rumpf und gebrochenem Mast liegt ein 15 m langes Fischerboot halb auf dem Strand gezogen. Die zerrissenen Netze hängen herab und schaukeln im Wind.

d) eine kleine Hütte steht dort, von der einen Seite wunderschön gepflegt und mit einem kleinen Blumen- und Kräutergarten davor. Auf den Fensterbänken stehen Blumenkästen und wilder Wein rankt die Wände hinauf. Von der Rückseite her, aber sind Löcher in der Wand, das halbe Dach ist eingestürzt und die Hütte wirkt wie eine Ruine.

e) ein Wandmosaik. Mit bunten Steinen ist ein Blick von Bord eines Schiffes aus auf eine Küste dargestellt. Von einer Seite aus kommt ein Sturm auf, auf der anderen Seite herrscht schönstes Wetter. Die Küste hat ein Gebirge im Hintergrund, aber auch auf der einen Seite Felder und wohl ein Dorf, eine kleine Stadt ist in das beginnende Gebirge hinein gebaut und hat einen kleinen Hafen vor sich.